Die Afrikanische Schweinepest wurde erstmals bei einem Wildschwein in Sachsen nachgewiesen, womit sich das Seuchengeschehen nun nicht mehr auf die beiden zuerst errichteten Kernzonen eingrenzen lässt. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums wurde das Tier im Rahmen einer Jagd erlegt und zeigte noch keine Krankheitssymptome. Bei der routinemäßigen Untersuchung wurde das Virus nachgewiesen.
Der Ort, an dem das Tier erlegt wurde, liegt im Landkreis Görlitz nahe der polnischen Grenze. Wie zuvor in Brandenburg greifen nun auch in Sachsen die Vorgaben der Schweinepest Verordnung und es werden Schutzzonen mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen errichtet.
Auch in Brandenburg wurden über das Wochenende weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen, sodass die Gesamtzahl der nachweislich erkrankten Wildschweine nun auf 117 Tiere angestiegen ist. Die Hausschweinebestände in Deutschland sind nach wie vor nicht von der Afrikanischen Schweinepest betroffen.