Auch Lohnunternehmen und Maschinenringe sollen Fördermittel erhalten

Das Bundeslandwirtschaftsministerium will auch gewerblichen Unternehmen wie Lohnunternehmen sowie Maschinenringen den Zugang zu Mitteln aus der sogenannten "Bauernmilliarde" ermöglichen. Das hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dem Vernehmen nach in der heutigen Sitzung des Bundestagsernährungsausschusses angekündigt.

Im Entwurf für den Bundeshaushalt 2021 ist die erste Tranche von 250 Mio Euro für das auf der Grundlage der Bauernmilliarde konzipierte "Investitions- und Zukunftsprogramm" veranschlagt. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Investitionen in emissionsarme Ausbringungstechnik für Gülle und flüssige Gärrückstände, Investitionen in die Güllelagerung sowie in die Aufbereitung und Separierung von Gülle in Kleinanlagen. Für diesen Bereich sind im kommenden Jahr insgesamt 207 Mio Euro vorgesehen.

Darüber hinaus sind für 2021 insgesamt 35 Mio Euro aus dem Investitions- und Zukunftsprogramm für Agrarumweltmaßnahmen eingeplant. Dabei geht es speziell um Maßnahmen des Insektenschutzes innerhalb der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK). Der Sonderrahmenplan Insektenschutz wird damit von 50 Mio Euro in diesem auf 85 Mio Euro im nächsten Jahr aufgestockt.

Daneben stehen Mittel aus dem Investitions- und Zukunftsprogramm für den Bereich Innovationsförderung und Digitalisierung zur Verfügung. Gefördert werden sollen beispielsweise die Entwicklung und modellhafte Erprobung von digitalen Lösungen, die den zielgenauen Einsatz von Ressourcen ermöglichen. Ferner geht es um Innovationen, die eine Minderung der Nitratbelastung zum Ziel haben. AgE


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