Mit dem Hintergrund der Corona-Pandemie und dem erneuten Lock-Down leidet der Kartoffelmarkt auch weiterhin. Erste Stimmen in Belgien lassen vermuten, dass die Einschränkungen noch länger als Ende November anhalten. Wie sich das auf dem deutschen Markt darstellt, und wann wieder Großveranstaltungen etc. stattfinden steht aktuell in den Sternen. Positive Impulse scheint es momentan keine zu geben, sodass auch die Preise wieder zunehmend unter Druck geraten.
Preissteigernde Faktoren sind Sonderaktionen im Lebensmitteleinzelhandel, die vermehrte Nachfrage aus privaten Haushalten und der gute Absatz bei Chips-Sorten.
Preissenkender Faktor ist die Corona Pandemie und die fehlende Nachfrage für freie Mengen.
Die Getreidemärkte zeigten in dieser Woche eine deutliche Volatilität. Nach kräftigen Kurszuwächsen am Dienstag mussten vor allem die Kurse an der CBoT die Gewinne zum Teil wieder abgeben. Grund für die starken Kursbewegungen waren besonders die nach unten korrigierten Ertragsprognosen und US-Endbestände, die über den Erwartungen der Marktteilnehmer waren. Nachdem WASDE-Report liegt der Fokus wieder auf die Wetteraussichten. Dürre und Trockenheit beherrschen nach wie vor die Stimmung an den Getreidemärkten.
Preissteigernde Faktoren sind schlechte Wetterprognosen, die Aussicht auf einen Corona-Impfstoff und die weltweite Nachfrage.
Preissenkende Faktor ist die global eher schwache konjunkturelle Lage. ZMP